Kutschen mit Pferden!

Nasenaffen, Krebse in Muscheln, Geckos und jetzt auch Pferde! imageDie Liste mit meinen Lieblingstieren wird immer länger. Wir waren in einer Stadt, in der echte Pferde Kutschen ziehen. Ich mag es, wie ihre Hufen auf den Straßen klackern. Doch sie taten mir auch leid, in der Hitze, zwischen den Autos und Mopeds. Ich durfte ein Pferd streicheln, mein Papa hat mich hochgehoben. Meine Mama stand etwas weiter weg. imageWenn sie Pferde sieht, bekommt sie sofort eine laufende Nase und tränende Augen. Deswegen waren wir auch nur kurz in der Stadt. Ein Pferd darf ich bestimmt nicht als Haustier haben. Dann müsste meine Mama so viel niesen, dass sie mir abends gar nichts mehr vorsingen kann.

Sturm am Leuchtturm

Wenn meine Eltern mich tragen, schaukele ich gemütlich auf und ab und schaue in die Gegend. imageAls Fidelio mich getragen hat, musste ich mich festhalten, so schnell ging das, obwohl er älter ist als mein Opa! Er ist mit uns über eine verzauberte, grüne Insel gewandert. Darauf fuhr kein einziges Auto und kein Motorrad. Es gab auch gar keine Straßen, nur sandige Pfade. imageWir sind zu dem Leuchtturm gewandert, an dem Fidelio als kleiner Junge gespielt hat. Doch dann kam ein heftiger Sturm und zerstörte den Turm. So was passiert auf den Filipinen oft, sagt mein Papa. Doch wir hatten Glück, es hat nur einmal kurz genieselt.

Matschpanscher

Ich mag Reis. Meine Mama weiß jetzt sogar, wie man welchen pflanzt. imageSie stand fast bis zu den Knien im Matsch und hat den Frauen geholfen, Reispflänzchen in den Schlamm zu setzen. Manche sind untergegangen, weil das Wasser zu tief war. Deshalb haben die Frauen mit den Händen zwischendrin immer im Schlamm gepanscht, um ihn besser zu verteilen. imageMeine Mama sagt, es ist eine harte Arbeit, weil die Sonne so brennt und weil man sich die ganze Zeit bücken muss. Ich glaube, es macht riesig Spaß, im Matsch zu panschen. Wenn wir wieder zu Hause sind, pflanze ich auch Reis.

Im Spielhaus

Ich mag am Reisen, dass wir immer wieder Überraschungen erleben. imageIn einem Bergdorf auf den Filipinen, wo wir jetzt sind, haben wir ein Spielhaus gefunden! Dort gab es ein Hüpfnetz voller bunter Bälle, Autos, Bauklötze, andere Kinder, es war super. Ich durfte morgens und nachmittags hin und die Zeit war immer zu kurz. Meine Eltern sind wandern gegangen. Zu einem unterirdischen Fluss und zu hängenden Särgen, sagt meine Mama. Ich dachte, Särge kommen unter die Erde, aber hier hängen die Menschen sie auf. Ist auch egal, im Spielhaus war es schöner. Meine Mama sagt, dass es zu Hause normal ist, dass Kinder sich tagsüber an einem Ort treffen, an dem sie spielen dürfen. Dann freu ich mich doch drauf, dass wir bald zurückfliegen.